Das → 3. Symposium PermaÖkonomie: “Verteilung fruchtbar organisieren” liegt hinter uns: Was lief gut, was könnte einfacher oder besser gemacht werden?

Um daraus zu lernen, sammeln wir hier Feedback „in Windstärke 12“! lernen. Eingehende Rückmeldungen sortieren wir nach dem Prinzip “Start – Stop – Continue” (die Liste wird fortlaufend ergänzt):

  > Start

  • Beirat initiieren, der zu Inhalten und Methoden, Strategie und Organisation (mit Teilnehmendengewinnung und Finanzierung) frische Vorschläge beitragen kann.
  • Nach drei Jahren mit grundlegenden Themen der PermaÖkonomie (2018: “Permakultur und Ökonomie”; 2019 “Wachstum”; 2020 “Verteilung”) zukünftig praxisorientiert an Wissenstransfer arbeiten – mit dem Fokus auf umsetzbare nachhaltig-ökopositive Geschäftsmodelle (auch für gesellschaftliche Themen = Sozialunternehmen) sowie Breitenwirkung (gemeinschaftliche getragene Skalierung).
  • Zukünftig vor (online) oder zu Beginn des Symposiums grundlegende Information über Permakultur/-Ökonomie und Symposiumsthema vermitteln, damit die Teilnehmenden sich darauf fokussieren. Dabei auch theoretische Permakultur-/PermaÖkonomie-Inhalte anbieten / liefern.
  • PermaÖkonomie-Symposium gemeinschaftsbasiert (= SoLaWi-Prinzip) vorfinanzieren lassen, damit ein höherer Teil der Kosten gedeckt wird, weitere Teilnehmende eingeladen werden können und das Risiko nicht vollständig beim Kurator liegt.
  • Prüfen ob weiteren Standorte (Frankfurt? Steyerberg? Gardelegen? Basel? …) und / oder Formate (Wissensvermittlungskurse, Austauschtreffen, Online-Foren, …) nützlich sind, um weitere Menschen zu gewinnen.
  • Mitfahrbörse einrichten
  • Prüfen, ob mehr Zeit und digitale Ergänzungen nützlich sein können.
  • Prüfen, ob Mitmach-Formate (“gemeinsam Essen schnippeln”) als entspannende Elemente eingebaut werden und wertvoll sein können.
  • Themen und Formate (PermaÖkonomie-Labor?) gestalten, die sich an traditionelle und pragmatische Unternehmer richten, die aus dem Gewohnten aussteigen und die sich gedanklich und umsetzungsorientiert mit permaökonomischen Geschäftsmodellen (Kreislaufwirtschaft, gemeinschaftsbasiert, Feedback-orientiert, vielfaltsbasiert, positive Externalitäten…) befassen wollen.

  Stop

  • Finanzierung der Kosten ist nicht ausreichend. Defizite nicht mehr akzeptieren. Lösungsansatz: mehr Teilnehmende und Sponsoren gewinnen.
  • Keine Teilnehmenden mehr akzeptieren, die sich kurzfristig zum symbolischen Teilnahmebeitrag anmelden, weil diese mehr Aufwand als Nutzen bringen.
  • Prüfen, ob zugkräftige Gastsprecher wirklich das Element wären, was Teilnehmende sich wünschen.
  • Prüfen, ob “Permakultur” im Titel noch angemessen ist oder ob beispielsweise eine Fokussierung auf Breitenwirkung / Skalierung von Ökopositive Geschäftsmodellen auch im Titel passender ist (auch weil sich dadurch weitere Menschen angesprochen fühlen).
  • Nach drei Jahren in der Rhein-Neckar-Region prüfen, ob andernorts mehr Unterstützung zu erfahren ist.

  > Continue

  • Weiterhin ermöglichen, dass Interessierte und Teilnehmende als Mitwirkende ihre jeweiligen Themen auf den “Marktplatz des Symposiums” tragen und dort Inspirationen / Feedback / Netzwerk-Partner finden.
  • Weiterhin eine Atmosphäre schaffen, in der gegenseitiges Kennenlernen leicht fällt. Dabei insbesondere auch jene einbeziehen, die sich einer “alternativen (Perma-)Szene” nicht zugehörig fühlen.
  • Weiterhin über PermaÖkonomie publizieren – wie in → Kultur und Politik
  • “Externe Störungen” organisieren zum Beispiel durch Exkursionen (Anregung: mehr ermutigende Praxisbeispiele aus Permakultur/PermaÖkonomie: Restaurant Hellers (Mannheim), …)
  • Intensiver Kontakt aufnehmen zu interessierten Zielgruppen in Ökonomie, möglicherweise auch in Permakultur.
  • Insbesondere beim Vortragsabendessen mehr Zeit für Gespräche einplanen.
  • Weiterhin entspannte Tagungsorte wählen: → Café COHRS und → Cafe Rost.
  • Methodischer Dreiklang aus Praxis-Exkursion, Theorie beim Vortragsabendessen und “Fingerhakel”-Workshops zur praktischen Anwendung des Gelernten hat sich bewährt. Prüfen, ob die Methode der “Fingerhakel”-Workshops ausgedeht werden können zu einem (separaten) Bar camp;  und wie der Wirkungsgrad der Gespräche bei “Fingerhakel”-Workshops durch → Balint-Methode  und / oder → Business wargaming erhöht werden könnte.
  • Weiterhin vielfältige Teilnehmende einladen, die sich durch ihre Vielfalt gegenseitig inspirieren.
  • Breite Vielfalt an Themen auch bei Praxis-Exkursion und “Fingerhakel”-Workshops fortsetzen.
  • Die → GLS Gemeinschaftsbank war zum zweiten Mal als Sponsor dabei – finanziell und inhaltlich: weiterführen!

Feedback ist eine wichtige Gelegenheit, damit wir besser werden können. Danke an alle, die Ihre Sicht der Dinge und konstruktive Verbesserungsvorschläge beitragen! Ergänzungen bitte mailen an → Jens Flammann