Erlebnisorte Rhein-Neckar

Kategorie: Uncategorized (Seite 1 von 11)

Einladungen zum Thema Sterbensmut bestellen

Sie möchten Einladungen zum Thema Sterbensmut bekommen? Hier können Sie diese kostenfrei bestellen, damit wir Sie über aktuelle Entwicklungen informieren können:

Welche Informationen möchten Sie erhalten?

Feedback 3. Symposium PermaÖkonomie 2020 “Verteilung fruchtbar organisieren”

Das → 3. Symposium PermaÖkonomie: “Verteilung fruchtbar organisieren” liegt hinter uns: Was lief gut, was könnte einfacher oder besser gemacht werden?

Um daraus zu lernen, sammeln wir hier Feedback „in Windstärke 12“! lernen. Eingehende Rückmeldungen sortieren wir nach dem Prinzip “Start – Stop – Continue” (die Liste wird fortlaufend ergänzt):

  > Start

  • Grundlegende Information zu Permakultur/-Ökonomie und Symposiumsthema (2020 “Verteilung fruchtbar organisieren”) vermitteln, damit die Teilnehmenden sich darauf fokussieren können.
  • PermaÖkonomie-Symposium nach dem SoLaWi-Prinzip vorfinanzieren lassen, damit zumindest ein Teil der Kosten gedeckt ist und das Risiko nicht vollständig beim Kurator liegt.
  • Prüfen ob weiteren Standorte (Frankfurt? Steyerberg? Gardelegen? …) und / oder Formate (Wissensvermittlungskurse? Austauschtreffen? …) nützlich sind, um weitere Menschen zu gewinnen?
  • Mitfahrbörse einrichten.
  • Vorbereitung per online
  • PermaSys auf Steyerhof-Festival
  • Externe Störungen organisieren
  • Mehr theoretische Perma-Substanz liefern
  • PermaSym an Perma-Orten bringen
  • Perma und Ökonomie zusammenbringen
  • Länger und / oder digital ergänzen
  • Schnippel-Formate als entspannende Elemente einbauen
  • Positives Praxisbeispiel (Hellers)

  Stop

  • Finanzierung der Kosten von 6.096 Euro ist nicht gedeckt (Einnahmen bei 1.890 Euro). Lösungsansatz: weitere Teilnehmende und Sponsoren gewinnen.
  • Keine Teilnehmenden mehr akzeptieren, die sich kurzfristig zum symbolischen Teilnahmebeitrag anmelden, weil diese mehr Aufwand als Nutzen bringen.

  > Continue

  • Weiterhin über PermaÖkonomieplulizieren – wie in → Kultur und Politik
  • Verstärkt Kontakt zu interessierten Zielgruppen aufnehmen in Ökonomie, möglicherweise auch in Permakultur.
  • Zugkräftigen Gastsprecher gewinnen, um Teilnehmendenzahlen zu steigern.
  • Insbesondere beim Vortragsabendessen mehr Zeit für Gespräche einplanen.
  • Weiterhin entspannte Tagungsorte wählen: → Café COHRS und → Cafe Rost.
  • Methodischer Dreiklang aus Praxis-Exkursion, Theorie beim Vortragsabendessen und “Fingerhakel”-Workshops zur praktischen Anwendung des Gelernten hat sich bewährt.
  • Es kommen passende Teilnehmenden, die sich durch ihre Vielfalt gegenseitig inspirieren.
  • Breite Vielfalt an Themen bei den Praxis-Exkursion und “Fingerhakel”-Workshops fortsetzen.
  • Balint-Methode bei den “Fingerhakel”-Workshops erhöhte den Wirkungsgrad der Gespräche.

Feedback ist eine wichtige Gelegenheit, damit wir besser werden können. Danke an alle, die Ihre Sicht der Dinge und konstruktive Verbesserungsvorschläge beitragen! Ergänzungen bitte mailen an → Jens Flammann

Einladungen zum Thema Kreislaufwirtschaft bestellen

Sie möchten Einladungen zum Thema Kreislaufwirtschaft bekommen? Hier können Sie diese kostenfrei bestellen, damit wir Sie über aktuelle Entwicklungen informieren können:

Welche Informationen möchten Sie erhalten?

 

2. Hof- und NachbarschaftsFlohmärkte in ganz Speyer am 26. September 2020: Feedback

Die 2. Hof-Flohmärkte in Speyer liegen hinter uns: Was lief gut, was könnte einfacher oder besser gemacht werden?

Eindrücke des Offenen Kanal Speyer:

Um beim nächsten Mal noch besser zu werden, freuen wir uns über Feedback „in Windstärke 12“! So können wir mit- und voneinander lernen. Eingehende Rückmeldungen sortieren wir nach dem Prinzip „Start – Stop – Continue“ (die Liste wird fortlaufend ergänzt):

> Start

  • Das Wetter war zu den 2. Hof-Flohmärkte in Speyer kalt und verregnet: Beim nächsten Mal müssen wir einen Anti-Regen-Tanz aufführen! 😉
  • Die Kosten von derzeit ca. 2.000 Euro können nur zum Teil von den Hof-Beiträgen (in Speyer 2019 zunächst 360 Euro, in 2020 schon 540 Euro) gedeckt werden. Am besten wäre, wenn wir 2021 weitere Höfe und Sponsoren gewinnen würden. Um die Teilnahmebeiträge stabil halten und am besten noch fairer zu verteilen, können wir uns ein besseres System ausdenken: mehr beim Vorbereitungstreffen Ende November.
  • Die meisten Hof-Anbieterinnen haben trotz Erinnerung die Chance ungenutzt gelassen, ihre Hof-Flohmärkte auf facebook zu betrommeln: Es braucht Ideen, wie das besser laufen kann.
  • Anregung mehrerer Hof-Anbieter ist, die Flohmärkte früher zu starten und zu beenden.
    Eine konkrete Startzeit wurde noch nicht vorgeschlagen, als konkrete Endzeit wurde einmal 17:00 Uhr vorgeschlagen.
    Damit Besucherinnen und Besucher weiterhin vier Stunden Zeit haben, um alle Höfe zu besuchen; und damit die Hof-Anbieter nicht in der Mittagszeit starten müssen schlage ich 14:00 bis 18:00 Uhr als verbindlicher Flohmarkt-Zeitraum vor.

> Stop

  • Nicht alle Flohmarkt-Teilnehmende haben unsere Angebote genutzt, sich in Listen einzutragen, über die sie im Falle eines (Infektions-)Falles zu erreichen wären. Damit haben sie sich manche Flohmarkt-Teilnehmende nicht regelgerecht verhalten und bringen möglicherweise die Flohmarkt-Anbieterinnen und -Anbieter in Schwierigkeiten: Wir müssen überlegen, wie wir das ändern.
  • Einige Höfe zogen ihre Teilnahme zurück. So verständlich das im Einzelfall sein mag, so sehr verursachen Absagen nicht nur Aufwand, sondern bewirken möglicherweise Enttäuschung und Imageschaden bei Flohmarkt-Besuchern, die am versprochenen Ort dann doch keinen Flohmarkt-Hof finden. Lösungsansatz: Storno-Beitrag einführen?

> Continue

  • Die Flohmarkt-Anbieterinnen und -Anbieter haben sich in Sachen Verkehrssicherung und Infektionsschutz gut bis sehr gut verhalten. Wo wir Verbesserungshinweise gegeben haben, wurden diese in der Regel schnell umgesetzt. Auf diese Weise haben die Flohmarkt-Mitwirkenden gelernt und erfahren, wie sie ihre Bürgerverantwortung gestalten können.
  • Weiterhin ermöglichen, dass Nachbarschaften durch die Flohmärkte in Kontakt kommen. Dazu können Hof-Anbieter verstärkt ihre Nachbarschaft einbinden.
  • Das Ordnungsamt hat früh, fair und offen seine Bedenken geäußert, dass die Hof-Flohmärkte in der aktuellen Infektionslage zu riskant seien. Es ist uns bis zuletzt nicht gelungen, diese Bedenken auszuräumen – trotzdem sich auch die Höfe-Anbieter nach allen Regeln der Kunst engagiert haben. Auch wenn die Hof-Flohmärkte auf Privatgelände stattfinden, wollen wir zukünftig für Behörden (Ordnungsamt und auch Polizei) zuverlässige Ansprechpartner sein.

Feedback ist eine wichtige Gelegenheit, damit wir besser werden können. Danke an alle, die Ihre Sicht der Dinge und konstruktive Verbesserungsvorschläge beitragen! Ergänzungen bitte mailen an → Jens Flammann

Buchen – Wieso und wie?

Was habe ich davon, dass ich Teilnahmeplätze buchen kann?

Wenn Sie sich Ihren Teilnahmeplatz buchen, entfällt das Kribbeln, ob Sie Ihren Platz sicher haben. Das gilt auch für uns, weil auch wir engagierte Guides nicht zu einer Veranstaltung schicken wollen, die – aus welchen Gründen auch immer – keine Teilnehmenden findet.

Wieso wird ein Teilnahmebeitrag erbeten?

Die Teilnahmebeiträge wollen wir fair und überschaubar halten. Denn: Wer für seine Buchung einen Beitrag leistet, erscheint in der Regel auch zur Veranstaltung. Das ist gut, weil wir in der Regel wenige Plätze zur Verfügung haben. Darum wäre es schade, wenn die raren Plätze für “Luftbuchungen” verschwendet würden (zum Beispiel: von fünf Plätzen kommen nur drei Teilnehmende). Zudem: Weil alle einen Beitrag leisten, sind unsere Angebote geprägt von entspannter und produktiver Stimmung.

Wofür wird der Teilnahmebeitrag verwendet?

Die Beiträge brauchen wir, um die Kosten teilweise decken zu können: für Organisation und Einladungen, für IT und Versicherungen zum Beispiel.

Was tun, wenn ich den Teilnahmebeitrag nicht leisten kann?

Sollte Geld knapp sein, sprechen Sie uns einfach an. In der Regel finden wir eine Lösung, wenn sich jemand den Teilnahmebeitrag nicht leisten kann. Anders sieht es aus, wenn jemand seinen Teilnahmebeitrag nicht beitragen will. Dann brauchen wir schon eine gute Erklärung…!

Wie funktioniert die Buchung?

Sie buchen, indem Sie (1) auf der jeweiligen Veranstaltungsseite die Plätze auswählen, die Sie brauchen. Im nächsten Schritt geht’s dann (2) auf die Warenkorb-Seite, auf der Sie weitere Angaben machen. Die Telefonnummer erbitten wir, damit wir Sie im Falle eines Falles auch kurzfristig erreichen können.

Wie geht’s nach der Buchung weiter?

Sobald bald wir (3) Ihre Buchung freigeben konnten, bekommen Sie eine E-Mail mit Informationen über Ihren Beitrag und auf welches Konto Sie diesen überweisen können. Das mag ein wenig umständlich wirken, ist jedoch ein sicheres Vorgehen, weil Sie Ihre Zahlungsverkehrsdaten für sich behalten können.
(4) Mit Überweisung Ihres fairen Beitrages ist die Buchung abgeschlossen und Sie können sich auf die Veranstaltung freuen.

Wie können Sie mehr beitragen als den vorgeschlagenen Beitrag?

Aus guten Gründen schlagen wir überschaubare Teilnahmebeiträge vor – auch, wenn es zur wirklichen Kostendeckung mehr braucht. Es wirkt sehr ermutigend, dass immer wieder private Gönner und institutionelle Sponsoren mehr beitragen wollen: Darüber freuen wir uns.
Geht ganz einfach: höheren Teilnahmebeitrag überweisen. Details → www.Impressum.Erlebnisorte.de

Was tun wir bei Nichtzahlung?

Erfreulicherweise nur ein, zweimal im Jahr ziehen wir die Notbremse: Wer ohne nachvollziehbaren Grund anderen einen Teilnahmeplatz wegnimmt, indem er bucht, aber nicht erscheint oder gar seinen Beitrag nicht leistet, wird zukünftig nicht mehr eingeladen. Auf diese Weise verwenden wir knappe Ressourcen (Zeit, Plätze, Nerven, Geld, …) auf konstruktive Menschen.

Was tun bei Fragen?

Wenn es nicht klappt oder Fragen auftauchen, einfach anrufen: → www.Impressum.Erlebnisorte.de

Mitwirkschaft im Ernährungsrat Rhein-Neckar

Ganz klar: Auch ein Ernährungsrat Rhein-Neckar braucht Menschen, die ihn tragen – mit Rat und Tat, Zeit und Geld.

Damit jede und jeder das für sich passende findet, um einen fairen und nachhaltigen Beitrag leisten zu können, haben wir drei Ebenen:

  • der Verein, der den Ernährungsratauch formaljuristisch trägt
  • die Förderer, die mit Ressourcen (mehr als nur Geld!) unterstützen und
  • die Teilnehmenden, die das Thema ebenfalls als Botschafterinnen und Botschafter in die Breite tragen.

Weitere Informationen und Zugang für Mitglieder in Kürze auf dieser Seite (= www.Mitwirken.Ernaehrungsrat-Rhein-Neckar.de)

Auswählen, wozu Sie eingeladen werden wollen:

Welche Informationen möchten Sie erhalten?

 

Mitgliederverzeichnis in Kürze hier:

Was ist ein “Ernährungssystem”? Und wie erarbeiten wir es für die Region?

Ziel:

  • Ein Ernährungssystem beschreibt woher Lebensmittel kommen, wie sie zum Verbraucher gelangen – und: wo dieses System möglicherweise instabil werden könnte bzw. wie es verbessert werden könnte. Wie eine Art “Einkaufszettel für die Region” hilft die Dokumentation des Ernährungssystems Rhein-Neckar dabei, Schritt für Schritt die Versorgung der Menschen mit guten Lebensmitteln zu verbessern.
  • Ein Visionsprozess für ein nachhaltiges Ernährungssystem Rhein-Neckar bindet die verschiedenen Perspektiven von Betroffenen ein: Lebensmittelproduzenten, -händler und -verbraucher. Die Ergebnisse gehen ein in politische Prozesse (unter anderem von Initiativen, Parteien und Kommunalgremien) und können auch anderweitig von Akteuren (unter anderem von Bürgerschaft, Unternehmen und Behörden) umgesetzt werden. Insofern handelt der Ernährungsrat als “Demokratie-Start-up” – in Ergänzung zu etablierten Instititionen, die das Thema aus ihrer jeweiligen Perspektive betrachtet haben.
    Ein Visionsprozess ist nicht ideologisch basiert, sondern fakten- und zukunftsorientiert. Deswegen kann die Vision eines nachhaltigen Ernährungssystems Rhein-Neckar im Idealfall auch als Maßstab für politisches Controlling (= Tun wir die wichtigen Dinge auf die richtige Weise, wie kommen wir auf dem Weg dem Ziel am wirksamsten voran?) dienen.
  • Mehr → Spektrum und → Wikipedia (in English only)

Beispiele:

 

Vorschlag zum Vorgehen für ein Nachhaltig-faires Ernährungssystem Rhein-Neckar 2025:

  1. Um zu einem Visionsprozess für ein nachhaltiges Ernährungssystem Rhein-Neckar zu kommen, hat der Ernährungsrat Rhein-Neckar seit Anfang 2019 schon ein wenig vorgearbeitet: Wir haben Akteure und Engagierte im Ernährungsrat zusammengetrommelt – aus Landwirtschaft und Handel, aus Behörden und Zivilgesellschaft.
    Auf dieser Basis entstehen derzeit Arbeitskreise, die Themen verfolgen, die dann im halbjährlich tagenden Ernährungsrat zusammengetragen werden: → Terminüberblick
  2. Im nächsten Schritt geht es darum, auf Basis der bislang gesammelt Erfahrungen eine Visionsprozess für ein nachhaltiges Ernährungssystem Rhein-Neckar anzustoßen. Dabei geht es zunächst darum, möglichst viele verschiedenen Sichtweisen einzubinden – ein “Falsch” oder “Richtig” gibt es in diesem Prozessschritt nicht.
  3. Hernach sind die “Strukturierer” gefragt: Wissenschaft kann die Bestandteile des Ernährungssystems systematisieren und dabei auch Erfahrungswerte aus anderen (Ernährungs-)Systemen einbeziehen. Idealerweise können dann schon Zahlen, Daten und Fakten erhoben werden, die das theoretische Ernährungssystem mit der Praxis abgleichen.
  4. Haben die “Strukturierer” ihren Beitrag gebracht, sind die “Entscheider” gefragt: Das sind beim Ernährungsrat alle Engagierte (“Wer was macht, hat die Macht”), die sich natürlich auch daran orientieren werden, was im Gesamtsystem umsetzbar sein dürfte. Einzel- / Partikularinteressen durchboxen zu wollen, ist ein politisches Spiel, das wir hinter uns lassen. Gleichwohl anerkennen wir, dass das politische Spiel der Kräfte in den Stadt- und Gemeinderäten, wie in den Landesparlamenten von den Parteien und Gremienmitgliedern gestaltet wird, damit diese den Öffentlichen Verwaltungen (Kommunal- und Landesbehörden) entsprechende Aufträge geben. Wir konzentrieren uns darauf, den Gremienmitgliedern unsere Vorschläge so nachvollziehbar zu vermitteln, dass sie diese unterstützen möchten (Ziel: zehn Vorschläge für Wege zu einem Nachhaltig-faires Ernährungssystem Rhein-Neckar 2025).
  5. Als Ernährungsrat wollen wir nicht ideologie- , sondern faktenbasiert verfolgen, wie wir das Ernährungssystem Rhein-Neckar in den kommenden Jahren Schritt für Schritt verbessern. Im Idealfall werden wir nicht von Krisen (ökologisch, sozial und ökonomisch) überrascht, die zu kurzfristigem Anpassungsdruck führen, sondern können proaktiv handeln. Wir freuen uns über alle konstruktiven Menschen, die dabei mitwirken.
  6. Für den Visionsprozess für ein nachhaltiges Ernährungssystem Rhein-Neckar sind folgende Schritte ab Herbst 2020 vorgesehen:
    a) mit Impulsveranstaltungen eine Fundierung zu legen, die die Breite des Thema darstellt und auf deren Basis die mitwirkenden Menschen ihre
    b) Ideen, Vorschläge und Sichtweisen einbringen können. Das Herausfordernde wird sein, die
    c) verschiedene Perspektiven zusammenzubringen – und auf diese Weise voneinander und miteinander zu lernen. So ist ein Visionsprozess mehr als belangloses “Wünsch-Dir-was”-Zettelschreiben, wie Menschen dies aus etlichen sogenannten “Beteiligungsprozessen” kennen. Ziel: Bürgerschaft macht im eigenen Interesse konstruktive Vorschläge, wie die Menschen mit guten Lebensmitteln versorgt werden können.
    Details auf der Veranstaltungsseite → Visionstag “Nachhaltig-faires Ernährungssystem Rhein-Neckar 2025”

5. Rheinpromenadenfest 2020: Feedback

Fünf Jahre Rheinpromenadenfest: Wie geht’s weiter?

Was lief gut von 2016 bis 2020, was könnte einfacher oder besser gemacht werden? Wir freuen uns auf Feedback „in Windstärke 12“!

Das Feedback fließt ein in unsere weitere Strategie, damit wir stetig besser werden können. Die Rückmeldungen haben wir nach dem Prinzip „Start – Stop – Continue“ (die Liste wird fortlaufend ergänzt) sortiert:

Start:

  1. Der Behördenkrise folgen: Risiken reduzieren, indem Stadtevents von öffentliche auf private Flächen umziehen, wo wir förderliche Spielregeln entspannt umsetzen können.
  2. Faire und nachhaltige Finanzierung umsetzen: Mitglieds- statt Eintrittsbeiträge, Akteursbeiträge (Stand- und Aktionsanbieter), Kooperationsbeiträge (Sponsoren, auch öffentliche).
  3. Organisation aus verschiedenen Rechtsformen verwirklichen (gUG, Verein, …)
  4. Regelmäßig dankbares Feiern verbinden zu Gemeinsamkeit und Wirksamkeit
  5. Regelmäßige Berichterstattung etablieren, um kontinuierliche Verbesserung zu ermöglichen.
  6. Verein gründen, der Promenadenfest und Sportmeile auch formal tragen kann.

Stop:

Continue:

  1. Weiterhin Formate für faire Begegnung (Vielfalt statt Einfalt) und nachhaltige Entwicklung gestalten: Meile der Großen Fragen, verschiedene Kulturen, …
  2. Mitgestaltungsmöglichkeiten verstärken: Rheinpromenadenfest wird getragen von Mitwirkenden und Teilnehmenden (bisher übernahmen Initiator und Mitwirkende das volle Risiko).
  3. Weiterhin Organisation des Promenadenfestes “auf Knopfdruck” ausbauen: effiziente (IT-)Prozesse.
  4. Weiterhin Akteure fördern (= Entwicklung) und fordern (= Qualitätsauswahl): Gesellschaftsreise für Junge und Alte= Forschungsergebnisse in die Breite tragen
  5. Konzentration auf zwei Lebensluxus-Themen: Kultur (Wissen, …) und Natur (Genuss, …).
  6. Qualitätsauswahl weniger Multiplikatoren und Formate: Messe und Webseiten (App?)

Ergänzungen bitte als Kommentar (unten) oder als → E-Mail an Jens Flammann.

 

2. Hof- und NachbarschaftsFlohmärkte Ludwigshafen-Süd 12. September 2020: Feedback

Die 2. Hof-Flohmärkte in Ludwigshafen-Süd liegen hinter uns: Was lief gut, was könnte einfacher oder besser gemacht werden?

Um beim nächsten Mal noch besser zu werden, freuen wir uns über Feedback „in Windstärke 12“! So können wir mit- und voneinander lernen. Eingehende Rückmeldungen sortieren wir nach dem Prinzip „Start – Stop – Continue“ (die Liste wird fortlaufend ergänzt):

> Start

  • Anders als in sonstigen Stadtteilen und Nachbarschaften, haben die Hof-Flohmärkte in Ludwigshafen-Süd nicht “richtig gezündet”:
    – Obwohl die Einladungen ähnlich gestreut wurden wie andernorts, meldeten sich nur 6 Höfe an; weitere 6 Höfe (= 50%) meldeten sich nach Erscheinen des Einladungsflyers nach; zwei weitere wollten sich so kurz vor knapp noch nachmelden, dass es die Organisation (auch angesichts der Infektionskrise) zu sehr gefordert hätte.
    – Die Einladungsflyer wurden überwiegend mit einigen Tagen Verzögerung abgeholt = zeitlich verzögerte Chance, Leute einzuladen.
    – Die Hof-Anbieterinnen haben trotz Erinnerung die Chance ungenutzt gelassen, ihre Hof-Flohmärkte auf → facebook zu betrommeln.
    Diese Eindrücke können unvollständig sein und verschiedene Hintergründe haben. Diese wollen wir noch besser verstehen.
    Für 2021 ist in jedem Fall zu klären, ob die Menschen in Ludwigshafen-Süd wirklich Hof-Flohmärkte haben und unterstützen wollen. Damit das gut klappen kann, brauchen wir eine Gefühl von “Wir gestalten die NachbarschaftsFlohmärkte gemeinsam…!”
  • Der Karten-Ausschnitt der Parkinsel war unvollständig dargestellt, weil sich einige Parkinsulaner sehr spät nachgemeldet hatten – als der Kartenausschnitt schon stand. Zukünftig soll die Parkinsel mehr in die Mitte gerückt werden – wenn sich denn dort Höfe anmelden.
  • Der Kostenbeitrag ist kritisiert worden (eine Journalistin sprach von “kommerziell”). Lösungsansätze:
    – LU-Süd organisierte die Flohmärkte eigenständig. Dann fallen keine Kosten an, doch müssen die Leute mehr Zeit aufwenden, damit alles klappt.
    – Wenn wir zentral unterstützen sollen, sind Kosten von ca. 1.000 bis 2.000 Euro zu stemmen – je nach Aufwand. Bisher kommen bei 12 Höfen und ca. 25 Euro = 300 Euro zusammen. Wie die Kosten auf Hof-Anbieter und / oder Kunden fair umgelegt werden können , ist knifflig: Darüber sprechen wir beim Vorbereitungstreffen für 2021. Wer Vorschläge hat, lasse uns die zukommen!

> Stop

> Continue

  • In den Straßen ca. 60 Wegweiser zu den Höfen zu hängen, haben wir erstmals gestrichen, weil Aufwand (ca. 3 Stunden aufhängen, ca. 2 Stunden abhängen) und Nutzen (12 weit verteilte Höfe) in keinem sinnvollen Verhältnis standen. Offenbar scheinen die Leute ihren Weg auch ohne die Wegweiser gefunden zu haben.
  • Weiterhin ermöglichen, dass Nachbarschaften durch die Flohmärkte in Kontakt kommen.

Feedback ist eine wichtige Gelegenheit, damit wir besser werden können. Danke an alle, die Ihre Sicht der Dinge und konstruktive Verbesserungsvorschläge beitragen! Ergänzungen bitte mailen an → Jens Flammann

Förderverein “Sportmeile Lindenhof” gründen am 12. September

Seit einige Jahren schon sprechen wir nicht nur über eine Begegnungs- und Sportmeile an den Lindenhöfer Rheinwiesen: Wir haben auch Ideen entwickelt, Netzwerke gesponnen und – gemeinsam mit engagierten Sportlern und der Stadtverwaltung – die Slackline-Pfosten zwischen Jugendherberge und Rhein umsetzen können.

Das zeigt: Es kann etwas vorankommen, wenn man dafür etwas tut und Zähigkeit mitbringt.

Nun wollen wir einen Förderverein “Sportmeile Lindenhof” gründen, um die Idee nicht nur in die Breite zu tragen, sondern auch: um sie umzusetzen. Mehr zur Verinsgründung → hier.

 

« Ältere Beiträge